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[LACKphabet] B wie Blog

Heute geht es bei Jasmins LACKphabet um das Thema Blog und ich habe die Ehre Jasmins Gast-Bloggerin sein zu dürfen. Das Thema Blog ist natürlich ein ziemlich umfangreiches, deshalb habe ich mich auf bestimmte Fragen, die sich wohl jeder stellt, der gern einen Blog eröffnen möchte stellt, beschränkt.
Was ein Blog genau ist, muss ich Dir an dieser Stelle sicher nicht erzählen, denn Du liest ja bereits einen 😉

Wie eröffne ich einen Blog? Was brauche ich?

Es gibt natürlich, wie bei den meisten Vorhaben, unterschiedliche Wege zum Ziel. Auch einen Blog kannst Du auf die unterschiedlichsten Formen führen. Die erste Grundsatzfrage, die es zu beantworten gilt, ist: Selbst hosten oder nicht?
Hosten bedeutet, dass Du ein Plätzchen auf einem Server anmietest und Dich um Deinen Blog weitestgehend selbst kümmerst. Du bist also für die Installation der Software zuständig (wobei Dir das manche Anbieter auch schon abnehmen), für Software-Updates und Backups (Sicherungen) ebenso.
Als Alternative bieten sich Plattformen wie wordpress.com oder Blogger an, dort braucht man sich um all das nicht kümmern und kann unbeschwert starten.

Zu Anfang ist es für Dich sicher am einfachsten Dir einen Blog auf den genannten Plattformen zu erstellen, es sei denn, Du hast von dem Ganzen schon Ahnung und möchtest gleich so richtig durchstarten. Ich habe zunächst auch auf wordpress.com angefangen, nicht, weil ich nicht gewusst hätte, wie ich den Blog selbst erstelle, sondern vielmehr weil ich erst einmal schauen wollte, ob das Thema Blog wirklich etwas für mich ist.
Mittlerweile, nach fast 2 Jahren, kann ich behaupten, dass es genau das ist, was ich als Hobby machen möchte. In der Zwischenzeit habe ich deshalb auch von wordpress.com zu einem selbstgehosteten WordPress-Blog gewechselt.

Was braucht man sonst noch?

Klar, eine Idee und einen Namen. Ohne das geht es nicht 🙂

Wie nenne ich meinen Blog?

Es ist gar nicht so einfach den richtigen Namen für seinen Blog zu finden. Denn es gibt einiges zu beachten:

  • Der Name sollte möglichst zum Thema passen, so dass jemand, der das erste Mal den Namen hört, gleich eine Ahnung hat, worum es auf dem Blog geht.
  • Es sollte keinen zweiten Blog mit diesem Namen geben. Zum Einen, um Verwechslungen vorzubeugen, vor allem aber auch aus rechtlichen Gründen.
  • Auf Plattformen, wie Facebook und Instagram sollte der Name möglichst auch noch frei sein, so dass man auch hier aktiv werden kann.
  • Mit dem Namen dürfen keine Namensrechte verletzt werden, also Markennamen sollten vermieden werden 😉
  • Der Name sollte nicht allzu lang gewählt werden, denn Leser sollen sich den Namen leicht merken können.
  • Der Name sollte von Anfang an fest stehen und möglichst nicht mehr verändert werden.

Mein Blogname ist aus einer langen Überlegung heraus überstanden. Ich habe mir viele Stichpunkte aufgeschrieben, um was es auf meinem Blog geht und auch Stichpunkte, die mir zusätzlich eingefallen sind. Viele Namen sind daraus entstanden, die ich zunächst aufgeschrieben habe. Im ersten Durchgang wurden dann die wieder weggestrichen, die beim Lesen, doch nicht mehr so das richtige waren. Dann wurden die weggestrichen, die bereits vergeben waren. Zum Schluss durfte mein ♥-Mann noch seine Meinung abgeben.
Herausgekommen ist dann eine Mischung aus meiner Lieblingsfarbe und dem Thema dieses Blogs.
Auch nach der längeren Zeit, die ich meinen Blog nun habe, gefällt mir der Name weiterhin sehr gut.

Was kostet es, einen Blog zu betreiben?

Eröffnest Du Deinen Blog zunächst auf einer der oben genannten Plattformen, kostet Dich der Blog erst einmal gar nichts. Du kannst den Blog völlig kostenfrei erstellen und betreiben. Sowohl Blogger, als auch WordPress stellt Dir eine Domain bereit, unter der Dein Blog erreichbar ist, z.B. MeineigenerBlog.blogspot.com oder MeineigenerBlog.wordpress.com
Entscheidest Du Dich für eine eigene Domain, z.B. MeineigenerBlog.de, kannst Du diese für einen geringen monatlichen Betrag mieten (z.B. bei 1&1 oder Strato) und soweit ich weiß, bei beiden Plattformen einbinden.

Erstellt Du Deinen Blog selbst, entstehen Kosten, nicht allzu hohe, aber es gibt welche 🙂
Zunächst brauchst Du einen Hoster, also jemanden, der Dir Speicher auf einem Server bereitstellt. Die wohl bekanntesten sind hier 1&1 und Strato. Du benötigst ein sogenanntes „Webhosting-Paket“. Wichtig ist, dass in diesen Paketen eine Domain, Webspace (also Speicher, für Deine Bilder etc.) und eine Datenbank enthalten sind.
Die Webhosting-Pakete, die ausreichend sind, kosten so um die 4 € im Monat, also rund 48 € im Jahr. Das wars dann aber eigentlich auch schon mit den wiederkehrenden Kosten, die für einen selbst gehosteten Blog entstehen.
Ansonsten musst Du nur einiges an Zeit einplanen. Zum Befüllen des Blogs so oder so, im Fall eines selbstgehosteten Blogs, aber auch für die Einrichtung. Denn auch, wenn die Installation der nötigen Software, in den meisten Fällen WordPress, der Hoster für Dich übernimmt, bist Du dennoch für die vollständige Einrichtung des Blogs verantwortlich.
So ganz unbedarft, was das Thema angeht, sollte man also möglichst nicht sein. Denn es geht darum ein Design einzustellen und anzupassen oder gar eines zu kaufen und anzupassen. (Apropos Design kaufen: da können auch noch einmal Kosten auf Dich zukommen. Aber eigentlich gibt es für den Start ausreichend kostenfreie zur Auswahl). Es müssen Erweiterungen für das Contentmanagementsystem (z.B. WordPress) installiert und eingerichtet werden, zudem müssen Sicherungen des Blogs angelegt werden. Das klingt alles erst einmal viel, wenn man sich aber langsam herantastet und alles nach und nach angeht, geht es.

Ich für meinen Teil habe meinen Blog mit WordPress umgesetzt und habe meinen Webspace bei Strato. Letztes Jahr habe ich von einem kostenfreien Design auf ein kostenpflichtiges umgestellt, welches ich bei CreativeMarket.com gekauft und selbst installiert habe.

Gibt es Dinge, die ich beachten sollte?

Es wird immer Dinge geben, bei denen man sich hinterher denkt „Hätte ich das mal anders gemacht.“ oder „Hätt ich das mal lieber gelassen.“, das lässt sich nicht vermeiden, auch wenn man sich noch so gut vorbereitet.
Wichtig ist, dass man nicht gleich zu viel erwartet, starte langsam mit dem Thema Blog. Mach Dir Gedanken darüber, über was Du bloggen möchtest und ob Du das Thema über einen längeren Zeitraum verfolgen möchtest. Beschäftige Dich mit allem was mit dem Bloggen zu tun hat: Fotografieren, Bildbearbeitung, Schreiben, Beschäftigung mit technischen Aspekten … all das gehört bei den meisten Themen mit dazu und muss Dir genauso Spaß machen, wie das Bloggen selbst.
Erwarte nicht innerhalb kürzester Zeit eine Menge Leser oder Kommentare, das muss langsam wachsen. Wichtig ist erst einmal, dass Du Spaß hast, egal wie viele Leute es lesen.

Um Dir Schwierigkeiten zu ersparen, solltest Du auf jeden Fall darauf achten, Dich an geltendes Recht zu halten. Ich möchte und kann an dieser Stelle keine Rechtsberatung machen, denk aber immer daran, dass es sowohl an Bildern als auch an Texten ein Urheberrecht gibt. Dies musst Du immer beachten, wenn Du Material von anderen verwendest. Am sichersten gehst Du, wenn Du einfaches alles selbst schreibst und alle Bilder selbst machst 😉

Um die Reichweite Deines Blogs zu erhöhen, solltest Du auch über einen Account bei Facebook und Instagram nachdenken. Bei Facebook bin ich persönlich nicht, auch wenn es mir vielleicht noch ein paar mehr Leser bescheren würde, aber ich habe irgendwie eine Abneigung gegen die Seite. Instagram gehört zwar mittlerweile auch zu Facebook, ist für mich aber die viel sinnvollere Plattform, weshalb ich dort vertreten bin. Zuerst war Instagram dafür gedacht, meinen Blog bekannter zu machen, mittlerweile sind für mich beide Seiten gleich wichtig geworden. Auf dem Blog kann ich viel mehr Bilder zu einem Thema bzw. Lack zeigen und kann so viel Schreiben, wie ich möchte. Zudem habe ich die Möglichkeit den Blog so einzurichten und aussehen zu lassen, wie ich es mir vorstelle.
Instagram hingegen, bietet die Möglichkeit mit anderen schneller in Kontakt zu kommen, sowohl mit Lesern, als auch mit Gleichgesinnten (was ich unglaublich schätze). Zudem kannst Du anhand der Follower, Likes und Kommentare besser einschätzen, wie Dein Thema bei anderen ankommt. Natürlich bietet sind Instagram nur dann an, wenn Du viele Bilder hast, die Du Dort teilen kannst. Nur immer mal wieder ein Screenshot von Deinem Blog, mit dem Hinweis „Ein neuer Blogbeitrag von mir ist online.“ reicht da nicht aus 😉

Man könnte zum Thema Blog noch so viel schreiben…  Über das Thema Logo, über die Software zur Bildbearbeitung oder noch mehr Details zum Thema WordPress. Aber das würde hier sicher zu weit führen.

Vielleicht lesen diesen Beitrag ja manche, die noch unentschlossen sind und ich konnte ein paar der offenen Fragen klären. Mein Tipp an alle: Probiert es aus, legt auch einen kostenlosen Blog an und testet einfach, ob es Euch Spaß macht! Überlegt nicht mehr 😉
Solltet Ihr Fragen haben, hinterlasst gern einen Kommentar.

Drüben bei Jasmin findet Ihr Ihren Beitrag zum Thema, Sie hat sicher die Schwerpunkte anders gesetzt als ich: Ein Besuch lohnt sich also! Wollt auch Ihr einen Beitrag zum Thema schreiben? Wür würden uns sehr darüber freuen! Gerade weil es ein so umfangreiches Thema ist, sind die verschiedenen Sichtweisen super spannend. Tragt Euch bitte in die Galerie ein, damit auch alle anderen Leser Eure Beiträge finden können :-*


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10 Kommentare

  • Antworten Ida Heartshaped Dream

    Wirklich ein schöner Beitrag. 🙂

    von
  • Antworten Doris

    Liebe Sandra, es ist echt toll, deine Entwicklung beobachten zu können! Ich kann mich noch genau erinnern, als du gestartet hast, ich glaub nämlich, ich war dein erster Follower 🙂 In kürzester Zeit hattest du mich kilometerweit überholt. Die meisten von euch haben so viel mehr Computerskills als ich… Das ist halt der Nachteil, wenn die Schulzeit stattgefunden hat, bevor es Internet gab. Egal, ich blogge aus Spass und Bock am Nagellack, und bei dir schau ich sowieso immer wieder gerne vorbei 🙂

    von
    • Antworten Sandra

      Liebe Doris, sehr lieb von Dir! Es freut micht sehr zu lesen, dass es Menschen gibt, die gern lesen, was ich hier schreibe 🙂 Du machst mich aber glaube ich etwas jünger als ich bin 😉 Soweit sind wir gar nicht auseinander.

      von
      • Antworten Doris

        Aber gerne doch 🙂 Echt jetzt? Ich bin Baujahr 80, ich hätte dich auf 90 geschätzt (Baujahr ;-))

        von
  • Antworten lackvomland

    Oh, Sandra ich danke dir so sehr für deinen Beitrag, ich wusste du bist die Richtige für das Thema! Super, dass unsere beiden Posts in unterschiedliche Dinge gehen, so können wir hoffentlich viel zu dem Thema abarbeiten 🙂
    Bei der Namensfindung hab ich auch mit einer MindMap begonnen 😀

    von
    • Antworten Sandra

      Danke :-* Ich hatte gehofft, dass wir das Thema unterschiedlich angegangen sind, so ganz ohne Absprache und es hat geklappt 🙂 Ich freu mich sehr teil der Aktion sein zu können/dürfen :-*

      von
  • Antworten Julia

    Ein toller ausführlicher Beitrag! Bestimmt sehr hilfreich für Neulinge 🙂

    von
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