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Transparenz

„Transparenz“ gehört dazu, wenn man ersthaft bloggen möchte und seine Leser nicht hinters Licht führen möchte. Auch wenn ich in der Vergangenheit immer im Text darauf hingewiesen habe, wenn ich Produkte kostenlos zugeschickt bekommen habe, musste ich feststellen, dass diese Erwähnung im Text nicht ausreicht.

Denn es gibt Gesetze, die unter anderem regeln was erlaubt ist und was verbotene „Schleichwerbung“ ist: §6 Telemediengesetz (TMG), §5 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und den Rundfunkstaatsvertrag. Nachdem man sich mit diesen Gesetzen befasst hat, dürfte zumindest klar sein, dass man Artikel kennzeichnen muss, die man kostenlos zugeschickt bekommen hat, von bezahlten Beiträgen ganz zu schweigen. Doch bei der Frage, ob man auch selbst gekaufte Artikel kennzeichnen muss, gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Die einen meinen, dass eine Kennzeichnung nicht notwendig ist, da man die Artikel ja selbst gekauft hat und in keiner Kooperation mit dem Hersteller steht. Andere meinen, dass man den Beitrag/das Bild nur dann nicht kennzeichnen muss, wenn man das Produkt sachlich und nicht werblich vorstellt – tja, aber wo hört denn „sachlich“ auf und wo fängt „werblich“ an? Das ist mich alles zu unsicher…

Ich handle fortan nach dem Motto: „Sicher ist sicher“. Denn ich verstehe die Regelungen so, dass auch Werbung vorliegt, wenn man über selbst gekaufte Artikel positiv berichtet, eine Kaufempfehlungen ausspricht und auf den Hersteller oder Shops verlinkt. Und das tue ich so gut wie immer 🙂
Kennzeichnet man Blog-Beiträge oder Bilder auf Instagram nicht ausreichend, können empfindliche Strafen drohen und das möchte ich nun wirklich vermeiden. Also kennzeichne ich lieber zu viel als zu wenig und Ihr seid auch immer im Bilde, woher die Artikel stammen.

Über eins könnt Ihr Euch aber sicher sein: Egal, ob ich Artikel zuschickt bekomme, oder selbst kaufe, meine Meinung über das Produkt ist immer ehrlich. Finde ich es gut, sage ich es Euch, finde ich es blöd, sage ich das genauso. Nur so macht dieser Blog hier für mich Sinn und nur so bietet er für Euch einen Mehrwert.

Damit Ihr genau im Bilde seid, was genau meine Kennzeichnungen bedeutet, möchte ich sie Euch hier kurz erklären:

Werbung – Produkt selbst gekauft

Werbung – Produkt kostenlos erhalten

Das werden fortan die beiden Kategorien sein, die immer am Anfang eines Beitrag und eines Beitrags bei Instagram zu sehen sein werden.

Die Artikel, die ich als PR-Sample zugeschickt bekommen habe, werden wie bisher bei erster Nennung im Beitrag mit einem * markiert. In der rechten Sidebar befindet sich dann der Hinweis, dass mir diese Artikel zugeschickt wurden.

Wenn Ihr Euch noch mehr zu dem Thema informieren wollt, werdet Ihr hier fündig:

Kanzlei Plutte

IT-Recht-Kanzlei

Dr. Schwenke

e-Recht24

 

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