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[LACKphabet] Stamping

Seit Anfang des Jahres macht Jasmin die Aktion „LACKphabet“ und ich habe es ganze zwei Mal geschafft mitzumachen ­čÖü Unglaublich wenn man bedenkt, dass die Aktion alle zwei Wochen stattfindet und die Themen ausnahmslos interessant waren. Wenn Ihr Euch f├╝r die Aktion interessiert, dann geht es hier entlang.

Heute bin ich ganz offiziell Gast bei Jasmin und zwar zum Thema „Stamping“.

Ich m├Âchte Euch heute ein wenig ├╝ber die Utensilien erz├Ąhlen, die man f├╝rs Stamping braucht – und davon habe ich reichlich ­čÖé

Beginnen wir mit den Stamping-Plates oder auch Palettten. Davon habe ich mittlerweile wirklich wirklich viele. Das letzte Mal, als ich all die Plates in der Hand hatte, weil sie in eine andere Aufbewahrung gezogen sind, habe ich mal grob gez├Ąhlt. Es sind ├╝ber 80 ­čśÇ

Objektiv betrachtet, sind es viel zu viele, aber auf jeder befinden sich die unterschiedlichsten Motive – so hat man f├╝r jedes Design und jeden Anlass das richtige Motiv zur Hand.

Mittlerweile bewahre ich all meine Plates in einem einfachen Karton auf. Ich hatte lange Zeit mehrere Ordner, in die ich die Platten abgeheftet habe, aufgrund der Menge wurden diese aber bald gesprengt ­čÖé So sieht es auch irgendwie cool aus, wie ich finde.

Wer mit Stamping-Plates bisher noch nichts anfangen kann, sollte wissen, dass es sich hierbei um Metallplatten handelt, in die Motive eingeritzt sind. Diese kann man dann auf die N├Ągel ├╝bertragen. Bei der Qualit├Ąt der Plates gibt es zum Teil hohe Unterschiede, ganz besonders bei ganz billigen Plates aus China, die es im Internet zu kaufen gibt, kann man eine b├Âse ├ťberraschung erleben. Denn es kann sein, dass die Motive nicht ausreichend ausgefr├Ąst sind und man sie deshalb nicht ├╝bernehmen kann.

Mit den Plates der folgenden Marken habe ich gute Erfahrungen gemacht:

MoYou London

Born Pretty Store

gro├č

rund

quadratisch

├ťberChic

Bundle Monster

gro├č

quadratisch

YOURS (COLOUR ALIKE) #Werbung

Damit man das Motiv der Plate ├╝bertragen kann, muss man die Plate zun├Ąchst mit Nagellack bestreichen. Es gibt spezielle Stamping-Lacke, z.B. von den Marken

  • Jolifin
  • COLOUR ALIKE
  • Konad
  • Online-Hut.de
  • Mundo de Unas

Das Geheimnis bei solchen Stamping-Lacken ist die hohe Deckkraft und zumeist auch die etwas festere Konsistenz. Aber wenn man es genau nimmt, braucht man sie nicht zwingend. Denn eigentlich kann man mit fast jedem Lack stampen, der sehr gut deckt.

Den Lack von der Plate entfernt man dann mit speziellen K├Ąrtchen (von denen ich leider kein Foto gemacht habe), oder man nimmt einfach eine alte Kundenkarte oder Bankkarte. Sobald man den ├╝bersch├╝ssigen Lack entfernt hat, muss man den Lack vom Motiv ganz schnell mit einem Stamper aufnehmen – und da muss man wirklich schnell sein, sonst trocknet der Lack und man kann von vorn anfangen ­čÖé

Auch bei Stampern gibt es wahnsinnig viel Auswahl. Grunds├Ątzlich lassen sie sich erst einmal in zwei Gruppen unterteilen, denen durch die man durchsehen kann und denen durch die man nicht sehen kann. Anf├Ąnglich gab es nur Stamper die undurchsichtig waren, doch dann kam der „Clear Jelly Stamper“:

Ich meine, er war der erste seiner Art und deshalb musste ich ihn auch unbedingt haben. Mein┬áÔÖą-Mann schenkte mir ihn und ich war super happy. Endlich wurden Stampings gerade und genau dort platziert, wo ich sie haben wollte ­čÖé Leider sind die Kissen dieses Stampers sehr empfindlich. Das erste ├╝berlebte nicht mal den ersten Tag. Nachdem ich dann Ersatz bestellt hatte, stellte ich fest, dass es auch bei den neuen Kissen nicht besser aussah. Man sieht auch heute, dass an dem Kissen Sch├Ąden zu finden sind. Und das nur, weil der Stamper in einer Schachtel liegt – nun ja ­čÖü

So kaufte ich mir also einen anderen durchsichtigen Stamper: den Clear Jelly Stamper von Jolifin. Die beiden sehen sich unheimlich ├Ąhnlich. Der Stamper von Jolifin funktioniert genauso gut, wie der erste, nur das Kissen ist viel stabiler und nicht so anf├Ąllig f├╝r Sch├Ąden. Ich bewahre beide identisch auf, daran kann es also nicht liegen. Diesen Stamper kann ich Euch sehr ans Herz legen.

Und dann besitze ich noch einen dritten durchsichtigen Stamper: den Sapphire C-Thru Stamper von Cosette Nail-Shop. Dieser ist viel gr├Â├čer, als die anderen beiden und besitzt eine Schutzkappe, um das Kissen zu sch├╝tzen. Mit diesem Stamper arbeite ich derzeit am liebsten.

Ein sehr guter Stamper, der nicht durchsichtig ist, ist der von Creative Shop. Er ist sch├Ân gro├č und hat ein unglaublich klebriges Kissen, was die Motive sehr gut aufnimmt. Ein wirklich guter Stamper mit dem einzigen Nachteil, dass man nicht hindurch sehen kann. „Leider“ gew├Âhnt man sich sehr schnell daran, dass man sieht wo man stampt.

Zus├Ątzlich besitze ich noch einen Stamper von Born Pretty Store. Diesen habe ich mir mal geholt, weil ich das kleine, rote Ende spannend fand. Dieser kleine Stamper eignet sich sehr gut, f├╝r Motive, die nur so klein sind. Witzigerweise, habe ich diesen kleinen Stamper noch nie benutzt ­čśÇ Mit dem gro├čen, wei├čen Stamper k├Ânnen die Motive gut aufgenommen werden, nur leider ist mit pers├Ânlich das Kissen zu starr, es schmiegt sich ├╝berhaupt gar nicht an den Nagel, das macht das ├ťbertragen des Motivs sehr schwierig.

Es ist sowieso eine Wissenschaft f├╝r sich den richtigen Stamper zu finden. Denn je nach Plate, Motiv, Lack und Technik kann der eine Stamper f├╝r einen sehr gut sein und f├╝r den anderen wieder gar nicht. ┬áDeshalb hab ich auch mehrere, so bin ich sicher f├╝r jede Kombi den richtigen Stamper zu haben ­čÖé

Zwei Dinge, die f├╝rs Stampen noch sehr praktisch sind:

  • Latexmilch
  • NailArt-Matte

Mit Latexmilch kann man vor dem Stampen die Nagelhaut sch├╝tzen, denn sonst landet das Stampingmotiv auf Nagel und Nagelhaut und muss dann m├╝hevoll wieder entfernt werden. Pinselt man vorher Latexmilch drauf, spart man sich das ­čÖé Ich habe mir mal eine gro├če Flasche mit 500ml gekauft. Das ist mittlerweile schon Jahre her, und wird sicher noch Jahre halten! Abgef├╝llt habe ich die Latexmilch in eine kleine, leere Nagellackflasche, so kann man sie gut auftragen.

Eine sinnvolle Investition ist auch eine NailArt-Matte, ich habe die von ├ťberChic, es gibt sie mittlerweile aber auch von ganz vielen anderen Marken. Eigentlich sind solche Matten vorrangig f├╝r NailArts gedacht, die man auf der Matte vorbereitet und dann erst auf die N├Ągel ├╝bertr├Ągt. Auch Reverse-Stampings kann man hiermit gut machen, also Stampings, die man zun├Ąchst auf der Matte platziert, dann ausmalt und erst dann auf den Nagel bringt. Bei mir kommt die Matte allerdings am h├Ąufigsten beim normalen Stamping zum Einsatz und dann eigentlich nur zum Schutz meines Tisches ­čÖé Denn das Abstreifen des Lacks ist eine ziemliche Sauerei, die man von der Silikonmatte wesentliche einfacher entfernen kann.

Tja und so k├Ânnte man noch Stunden ├╝ber das Stampen, die Materialien und Techniken sprechen. Aber ich denke, dieser Beitrag war/ist ein kleiner ├ťberblick ├╝ber die Dinge, die man braucht, um anzufangen. Und damit Ihr auch seht, wie das ganze dann fertig aussieht, hier ein paar Designs, die ich gestampt habe:

Noch mehr zum Thema Stamping k├Ânnt Ihr nun noch┬ábei Jasmin lesen, zudem w├╝rden wir uns beide freuen, wenn Ihr beim LACKphabet mitmacht und auch einen Beitrag zum Thema schreibt und diesen in der Galerie verlinkt.


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1 Kommentar

  • Antworten Annika Buntlackiert

    Super sch├Âner und sehr informativer Post! Und Deine Designs sind alle so klasse ÔÖą

    von
  • Ich freue mich auf Eure Kommentare ÔŁĄ

    %d Bloggern gef├Ąllt das: